Eingabe des Problemtyps
Um ein Scheduling-Problem mit LiSA behandeln zu können, muss
zuerst der Problemtyp in der 3-Feld-Notation nach Graham et
al. eingegeben werden. Hier geben Sie auch Maschinen- und Jobanzahl
ein. Dabei gilt ein Problemtyp als zulässig, wenn mindestens eine
Maschinenumgebung und eine Zielfunktion gewählt wurde.
Wurde zusätzlich eine Maschinen- und Aufragsanzahl angegeben, kann später
das Parameterfenster zur Eingabe
und Veränderung der problemspezifischen Daten angewählt werden.
So kommen Sie hierher:
Wählen Sie den Menüpunkt Datei|Neu zur Eingabe eines
neuen Problems oder Bearbeiten|Problemtyp um den vorhandenen
Problemtyp zu editieren.
Einstellmöglichkeiten
Die Problemeingabe folgt den in jedem Scheduling-Lehrbuch
üblichen Konventionen.
Zusätzlich können Sie folgende Zielfunktionen angeben
- IRREG1= Sum |C_i - d_i |
- IRREG2= w_late * L_max + w_early * max (d_i - C_i)^+ + Sum w_i
T_i + Sum wi_early (d_i - C_i)^+
Beachten Sie, daß die in dieser Zielfunktion vorkommenden
zusätzlichen Gewichte von einem externen Problemgenerator
erzeugt werden müssen.
Ausnahmen
- LiSA versucht stets, Ihre letzte Eingabe umzusetzen. Wenn Sie
eine inkonsistente Eingabe machen, modifiziert LiSA gegebenenfalls
frühere Eingaben. Geben Sie zum Beispiel für ein
Einmaschinenproblem Mehrmaschinenaufträge an, so wird der Problemtyp
automatisch auf P geändert.
- Da die Klassifikation ständig erweitert wird, kann es sein
daß bestimmte Felder noch nicht implementiert sind. LiSA
erlaubt schon jetzt die Eingabe von mehreren zehntausend verschiedenen
Problemtypen.
- Nicht zu jedem auswählbaren Problemtyp existiert auch ein
Lösungsverfahren. Ob ein passendes Algorithmus existiert kann leicht durch
Betrachtung der Untermenüs von Algorithmen|Exakte Verfahren
und Algorithmen|Heuristische Verfahren überprüft werden.
Inhaltsverzeichnis
29.10.99 TAU, 26.11.99 PW